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Ernahrungsnachrichten

Vollkorn im Trend: Hinweise verbinden Verzehr mit geringerem kardiometabolischem Risiko

Umfragedaten zeigen, dass das Frühstück die wichtigste Gelegenheit für die Aufnahme von Vollkornprodukten ist, während aktuelle Übersichtsarbeiten und langjährige Kohortenstudien Vollkorn weiterhin mit einem geringeren kardiovaskulären Risiko und einer niedrigeren Sterblichkeit in Verbindung bringen.

Vollkorn im Trend: Hinweise verbinden Verzehr mit geringerem kardiometabolischem Risiko
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US-Verbraucher geben an, aktiv nach Vollkornprodukten zu suchen — am häufigsten zum Frühstück — vor dem Hintergrund einer wachsenden Zahl von Peer-Review-Studien, die einen höheren Vollkornkonsum mit geringerem Herz-Kreislauf-Risiko, verbesserten kardiometabolischen Parametern und verringerter Sterblichkeit in Verbindung bringen.

In einer von Food Business News berichteten Verbraucherstudie wurde Frühstück als die häufigste Mahlzeit für den Verzehr von Vollkorn genannt (48 % der Befragten), gefolgt von Abendessen (34 %), Mittagessen (31 %) und Zwischenmahlzeiten (22 %). Die Umfrage zeigt, wie Vollkornprodukte in täglichen Essgewohnheiten auftauchen, während Forscher im Bereich der öffentlichen Gesundheit weiterhin deren Zusammenhang mit langfristigen Ergebnissen untersuchen.

Klinische Evidenz: Zusammenhänge mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Sterblichkeit

Große prospektive Kohortenstudien in den USA haben wiederholt einen Zusammenhang zwischen Vollkornaufnahme und geringeren Sterberaten, insbesondere durch kardiovaskuläre Ursachen, gezeigt. In zwei großen prospektiven Studien an US-amerikanischen Männern und Frauen war ein höherer Vollkornkonsum invers mit der Sterblichkeit aller Ursachen und insbesondere der Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVD) assoziiert; Analysen deuteten zudem darauf hin, dass der Kleie-Anteil wesentlich zu diesem Effekt beiträgt, so die in JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie, die in der U.S. National Library of Medicine archiviert ist.

Frühere Ergebnisse, die von Atrium Health Wake Forest Baptist hervorgehoben wurden, betonten ebenfalls das Ausmaß des Zusammenhangs: Erstautor Philip Mellen, M.D., erklärte in einer institutionellen Pressemeldung, dass der Verzehr von durchschnittlich 2,5 Portionen Vollkorn pro Tag mit einem 21 % geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verglichen mit deutlich niedrigerer Aufnahme verbunden war.

Meta-Analysen und Übersichtsarbeiten: Signale zu Stoffwechsel, Lipiden und Entzündung

Über die Beobachtungsstudien hinaus haben jüngste Evidenzzusammenfassungen intermediäre kardiometabolische Ergebnisse in randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) und systematischen Übersichten in den Blick genommen.

Eine Übersichtsarbeit (umbrella review) in Food & Function (RSC Publishing) fasste systematische Übersichten und Meta-Analysen von RCTs zu einer breiten Palette von Ergebnissen zusammen — darunter diabetesbezogene Messgrößen, Lipidstoffwechsel, Anthropometrie, Blutdruck und Entzündungsmarker — und spiegelt das anhaltende wissenschaftliche Interesse daran wider, ob Vollkornprodukte klinisch relevante Biomarker beeinflussen.

Entzündungen sind ein zentrales Forschungsfeld, da chronische, niedriggradige Entzündungsprozesse in kardiometabolische Krankheitswege involviert sind. Eine Meta-Analyse von 13 RCTs (466 Teilnehmende), die in PubMed erfasst ist, berichtete, dass Vollkornkonsum mit einer Reduktion des hochsensitiven C-reaktiven Proteins (hs-CRP), eines in der klinischen Forschung häufig verwendeten Entzündungsmarkers, verbunden war. Eine separate systematische Übersichtsarbeit in Nutrients stellte fest, dass die Gesamtheit der Studiendaten auf eine Herunterregulierung von Entzündungsprozessen hinwies, wies jedoch auch auf die Variabilität der in den Interventionen als „Vollkorn“ klassifizierten Lebensmittel hin.

Diabetes und Blutdruck: Risikoabschätzungen aus prospektiven Daten

Jüngste Übersichten haben außerdem Dosis-Wirkungs-Beziehungen und längerfristige Risiken untersucht.

Eine systematische Übersichtsarbeit und Dosis-Wirkungs-Meta-Analyse aus dem Jahr 2024 in Nutrition Journal berichtete von wahrscheinlichen Vorteilen von Vollkorn für die glykämische Kontrolle, wobei prospektive Kohortenübersichten zeigten, dass 50 Gramm/Tag an Vollkornbestandteilen mit einer 25 % relativen Risikoreduktion für Typ‑2‑Diabetes verbunden waren.

Im Jahr 2025 fand eine Meta-Analyse in Scientific Reports, dass ein höherer Vollkornkonsum mit einem geringeren Risiko für Bluthochdruck verbunden war (zusammengefasster relatives Risiko 0,74 für hohen vs. niedrigen Konsum), während der Konsum raffinierter Getreideprodukte in derselben Analyse keinen ähnlich klaren Zusammenhang zeigte.

Aufnahmelücken und Bevölkerungsmuster bleiben im Fokus

Während Umfrageergebnisse aus den USA Interesse und routinemäßige Nutzung — insbesondere zum Frühstück — suggerieren, bleibt die Aufnahme auf Bevölkerungsebene ein fortlaufender Forschungsschwerpunkt in Nordamerika.

Forschung, die auf der Jahrestagung der Canadian Nutrition Society vorgestellt und später in PLOS ONE veröffentlicht wurde und von General Mills zusammengefasst wurde, untersuchte kanadische Vollkorn-Aufnahmemuster und trug zu einem breiteren Verständnis bei, wie die Aufnahme zwischen Populationen und demografischen Gruppen variiert.

Gleichzeitig hat der Whole Grains Council Forschungssynthesen hervorgehoben, die RCT‑Evidenz und kardiometabolische Ergebnisse überprüfen, was die fortgesetzten Bemühungen ernährungsorientierter Organisationen widerspiegelt, Forschung in öffentlich zugängliche Zusammenfassungen umzusetzen — was bekannt ist und wo Evidenz noch im Entstehen begriffen ist.