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Ernahrungsnachrichten

Der Markt für pflanzliche Milch kühlt ab, da Fragen zur Ernährung und Kennzeichnung weiterhin im Fokus stehen.

Die Verkäufe pflanzenbasierter Milchalternativen sind in den jüngsten Berichten zurückgegangen, obwohl die Nachfrage nach Milchalternativen insgesamt wächst, wobei Forschung und Aufsichtsbehörden auf Nährstoffunterschiede und die Klarheit der Kennzeichnung hinweisen.

Der Markt für pflanzliche Milch kühlt ab, da Fragen zur Ernährung und Kennzeichnung weiterhin im Fokus stehen.
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Markt für pflanzliche Milch kühlt ab, während Fragen zu Ernährung und Kennzeichnung im Fokus bleiben

Markt für pflanzliche Milch kühlt ab, während Fragen zu Ernährung und Kennzeichnung im Fokus bleiben

Pflanzenbasierte Milchprodukte — lange ein wichtiger Wachstumsmotor bei Milchalternativen — zeigen Anzeichen einer Verlangsamung der Verkäufe, obwohl Marktanalysten weiterhin eine Ausweitung der Gesamtkategorie prognostizieren und Forscher sowie Aufsichtsbehörden auf bedeutende Unterschiede in Bezug auf Ernährung und Kennzeichnung hinweisen.

Branchenberichte in Dairy Foods bezifferten die Verkäufe pflanzenbasierter Milch in jüngsten Zahlen als um 5,4 % rückläufig, obwohl das Segment zusammen mit veganem Käse weiterhin als einer der Haupttreiber des Wachstums bei Milchalternativen beschrieben wurde. Eine separate Branchenanalyse von FoodNavigator berichtete ebenfalls von einem nachlassenden Markt für pflanzenbasierte Milchprodukte und stellte die Verschiebung als eine Art Comeback der Milchprodukte dar.

Marktprognosen zeigen weiterhin nach oben; Laktoseintoleranz als Rückenwind genannt

Trotz kurzfristiger Schwäche in einigen Verkaufsdaten prognostizieren mehrere Marktforschungsunternehmen weiterhin Wachstum im globalen Segment pflanzlicher Milch, wobei sie die Verbrauchernachfrage und Produktinnovation als Treiber nennen.

Ein Update von Coherent Market Insights, veröffentlicht bei Yahoo Finance, prognostizierte, dass der Markt für pflanzliche Milch bis 2032 die 35,22 Milliarden US-Dollar übersteigen könnte, und nannte Laktoseintoleranz als strukturellen Treiber; dabei wird auf Schätzungen verwiesen, wonach rund 65 % der Erwachsenen in gewissem Maße eine Laktosemalabsorption haben. Andere Marktberichte beschreiben pflanzenbasierte Milchsubstitute ebenfalls als einen führenden Beitrag zur Ausweitung der Milchalternativen.

Analysten berichten zudem von anhaltenden Investitionen großer Nahrungsmittelkonzerne in Hafer-, Soja-, Reis- und Mandelgetränke sowie in hybride Milch‑Pflanzen‑Mischungen, was den andauernden Wettbewerb um Verbraucher widerspiegelt, die milchähnliche Produkte über verschiedene Preisklassen und Anwendungsfälle hinweg suchen (vom Müsli bis zum Kaffee).

Ernährungsforschung betont, dass „Milchalternativen“ ernährungsphysiologisch nicht gleichwertig sind

Parallel zu den Marktveränderungen betonen Forscher weiterhin, dass pflanzenbasierte Milchprodukte in Bezug auf Protein, Mikronährstoffe und Anreicherungspraktiken stark variieren und dass eine ernährungsphysiologische Gleichwertigkeit zur Kuhmilch nicht garantiert ist.

Eine 2024 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit und Meta‑Analyse randomisierter Studien in BMC Medicine bewertete Ergebnisse, wenn Sojamilch in kontrollierten Settings Kuhmilch ersetzt, und untersuchte dabei intermediäre kardiometabolische Marker. Die Analyse trägt zur Evidenz bei, dass die gesundheitlichen Auswirkungen des Austauschs von Milch durch eine pflanzliche Alternative stark vom jeweiligen Produkt und dessen Nährstoffprofil abhängen — insbesondere weil viele nicht‑tierische Getränke sich erheblich in Protein sowie bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen von Kuhmilch unterscheiden.

Umfassendere, peer‑reviewte Übersichten haben ebenfalls hervorgehoben, dass pflanzenbasierte Milchalternativen typischerweise durch Homogenisieren von Pflanzenmaterialien mit Wasser hergestellt und anschließend stabilisiert werden, was Getränke erzeugen kann, die die Textur von Milch nachahmen, nicht jedoch deren Makronährstoffverhältnis. Die Autoren der Übersichten fordern standardisiertere vergleichende Forschung über Produkttypen hinweg — etwa Erbse, Kokosnuss und Cashew — insbesondere wenn mehrere Endpunkte gleichzeitig betrachtet werden.

Institutionelle Leitlinien betonen Anreicherung und Transparenz für Verbraucher

Die öffentliche Hand und institutionelle Leitlinien konzentrieren sich auf zwei zentrale Aspekte: Nährstoffausreichung (insbesondere für Produkte, die als primärer Milchersatz verwendet werden) und klare Kennzeichnung, die Verbrauchern hilft zu verstehen, was sie kaufen.

Eine Erweiterungspublikation der University of Kentucky weist darauf hin, dass Ernährungsempfehlungen häufig Kuhmilch oder mit Vitaminen angereicherte Sojamilch für Personen über 1 Jahr empfehlen, aufgrund des Nährstoffprofils, und beschreibt Sojamilch als die unter den gängigen pflanzlichen Optionen am ehesten vergleichbare Alternative, wenn Kuhmilch nicht vertragen wird.

Auf Bundesebene arbeitet die U.S. Food and Drug Administration weiterhin an Regeln zur Benennung und Beschreibung pflanzlicher Produkte. Der Entwurf der Behörde zur Kennzeichnung pflanzenbasierter Milchalternativen beschreibt Verbraucherstudien — wie Fokusgruppen — mit dem Ziel, zu prüfen, wie Käufer Produktnamen interpretieren und ob sie die ernährungsphysiologischen Unterschiede im Vergleich zu Kuhmilch verstehen. Die FDA hat außerdem verbraucherorientierte Informationen veröffentlicht, die den wachsenden Markt pflanzlicher Alternativen und die Bedeutung des Verständnisses von Produktzusammensetzung und Nährstoffgehalt erläutern.

Wie es weitergeht

Da die Verkäufe pflanzlicher Milch in Teilen des Marktes Schwäche zeigen, beobachten Analysten, ob Produktrezepturen, Anreicherungsstrategien und klarere Kennzeichnung ein erneutes Wachstum unterstützen können — insbesondere, da Milchprodukte bei Preis, Vertrautheit und Ernährungsbotschaften konkurrieren.

Gleichzeitig bleibt in der Forschungskonferenz die Auffassung bestehen, dass „pflanzliche Milch“ keine einheitliche ernährungsphysiologische Kategorie darstellt und dass die gesundheitlichen Folgen des Ersatzes von Kuhmilch durch ein nicht‑tierisches Getränk vom konkreten Produkt abhängen — insbesondere vom Proteingehalt und von der Anreicherung.